Historie

Etwas über 100 Jahre steht dieses Reusaer Waldhaus aber es hat schon eine sehr lange Geschichte.

1912 wurde es als Vereinsheim der Naturfreunde erbaut. Von da an bis 1942 wurde es als Ausflugsgaststätte betrieben und wurde nur geschlossen weil der damalige Wirt Hans Herold zum Kriegsdienst einberufen wurde. 1942 erhielt HJ-Bann 134 das Haus als Kinderlandverschickungslager. 1943 musste das Waldhaus dem Gesundheitsamt überlassen werden als Hilfskrankenhaus, im gleichen Jahr noch wurde es vom Vogtlandmuseum und Stadttheater als Räumlichkeit für Auslagerung überlassen.

Am 10.04.45 nach einem Bombenangriff wird das Waldhaus geplündert. 

Im Juli ´45 erhält Herr Dornis eine Schankkonzession und wollte Tanzveranstaltungen durchführen. Das kostete ihn 2 Jahre Kampf mit der Stadtbehörde und dann wurde hier das Tanzbein geschwungen.

In den sechziger Jahren wurde das Waldhaus dann ein Kinderwochenheim. 3 – 6 Jährigen der Betriebsangehörigen der „Plauener Spitze“ und der „Plauener Gardine“ wurden hier versorgt.

Danach diente es zum unterrichten und auch als Hort der Reusaer Schule.

Ende der siebziger Jahre gestaltete der Magistrat von Berlin das Haus zu einem Ferienheim um. Es wurde angebaut und so war es groß genug um 1994 von der Stadt Plauen als Jugendherberge genutzt zu werden. 2003 wurde es wieder zur Öffentlichen Gaststätte.

Seit 2004 betreibe ich jetzt diese Ausflugsgaststätte und bin bemüht, dass dieses Waldhaus in der herrlichen Lage erhalten bleibt. Kehren Sie bei uns ein und so sorgen Sie mit dafür, dass die Geschichte des Hauses weitergeschrieben wird.

Alle Unterlagen und Bilder vom Reusaer Waldhaus wurden vom Stadtarchiv Plauen zur Verfügung gestellt und falls jemand von Ihnen noch mehr zur Geschichte weiß dann erzählen Sie es uns.

Heike Windisch und das Waldhausteam